Tennis

Der Tennis Nachwuchs aus Deutschland

Es gibt einige Möglichkeiten in der BRD, als Tennisprofi in den Ruhm und Glanz der Medien zu kommen und eine erfolgreiche Karriere hinzulegen. Dennoch ist der Weg ein harter, für viele Nachwuchs-Spieler bedeutet das eine Hingabe jenseits des Ehrgeizes und

Ähnlich wie bei anderen Sportarten ist es auch beim Tennis: die jungen Spieler müssen schon früh und speziell trainiert werden, in einer unabdinglichen Regelmäßigkeit. Wer sich kein Sportinternat leisten kann oder will, hat als Elternteil selbst eine große Verantwortung zu tragen. Doch es ist vor allem die Schule, das heißt die Pflicht, die die Spieler an ihren Erfolgen hindern kann. Denn die geht immer noch dem Tennis voraus. Das mag zwar in den unteren Stufen kein Problem sein, aber spätestens während und nach dem Abitur werden Reibungsflächen entstehen.

Anders ist die sportliche Förderung im Kindesalter etwa in den USA. In LA am Strand oder in Las Vegas zwischen Black Jack und Roulette können die Sportler ein gewertschätztes Leben führen. Denn dort besteht zwar genauso eine Schulpflicht, die ist aber sehr eng verwoben mit jeglicher sportlicher Förderung.  Auch die Leistungen auf dem Spielfeld können sich auf Noten auswirken. Daher nehmen mittlerweile auch viele Deutsche nach dem Abitur einen Kurs Richtung Amerika auf: an den entsprechenden Colleges können in den Vereinigten Staaten etwa auch deutsche Studenten aufgenommen werden. Sind sie gut genug, kriegen sie ein Leistungsstipendium – für den Sport, nicht für die Noten. So können sie einen Aufenthalt finanzieren, der ihnen mehr bietet als nur eine Ausbildung: an amerikanischen Colleges wird der Sport sehr hoch gehalten, auch auf der Amateur-Ebene. Der Collegesport entspricht in vielerlei Hinsicht einer eigenen populären Liga.

In Deutschland herrscht diesbezüglich auf Universitäten oder etwaigen Einrichtungen nicht so viel Toleranz. Hier wird der Sport, egal ob Tennis oder Fußball, eher als Hobby angesehen, nicht als etwas, das zum Lebensinhalt gehört. Zwar kann man sich darüber streiten, ob man so spät im Alter noch von einer Profi-Karriere reden kann; dennoch sollte für jeden die Chance bestehen, intensiv und bestmöglich seinen Ambitionen nachzugehen. Wenn die Strukturen dafür nicht stimmen, kann das ein lebenslang demotivieren. Wie man es richtig macht, zeigen immerhin die USA: an denen sollte man sich ein Beispiel nehmen.